Service und Information zu Preisänderungen

Warum ändert sich der Gas-Preis?

Nach den Preissteigerungen seit Anfang 2021 werden Preisspitzen seit Ende 2021 von über 175 Euro/ MWh für Erdgas aufgerufen. Diese Preisentwicklung spiegelt sich auch am Terminmarkt wider, an dem wir langfristig die erforderlichen Gas-Mengen sichern.

Diese Preissteigerungen zwingen uns dazu, den Preis für die Grundversorgung für Bestandskunden zum 1. Mai 2022 anzuheben. Wir haben versucht, den Preis nach der letzten Preisanpassung so lange wie möglich konstant zu halten in der laufenden Heizperiode. Der Grundversorgungstarif für Neukunden, der im Dezember 2021, aufgrund der äußerst herausfordernden Marktgegebenheiten eingeführt wurde, wird mit dem Tarif für Bestandskunden zusammengeführt.

Die Preise für Kundinnen und Kunden mit einer laufenden Preisgarantie halten wir konstant.

Kundinnen und Kunden, die von einer Preisanpassung betroffen sind, finden die konkreten Änderungen in ihrem Preisinformationsschreiben bzw. in unserem Online-Service MEINE SPREEGAS.

Für Rückfragen und Anpassungswünsche nutzen Sie unsere Onlinefunktionen. Fragen und Antworten zur Preisanpassung finden Sie in den FAQ.



Fragen und Antworten zum Thema Preisänderungen

1. Warum steigen aktuell die Gaspreise in Deutschland?

Wie Sie sicher bereits den Medien entnehmen konnten, kommt es derzeit zu besonderen Ereignissen auf den Energiemärkten. 

Die Energiepreise werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die aktuellen Entwicklungen und Ereignisse sorgen für einen stetigen Anstieg der Beschaffungspreise.

2. SpreeGas ist Grund- und Ersatzversorgerin für Erdgas im Netzgebiet Spree-Niederlausitz. Was bedeutet das?

Der Grundversorger ist das Energieversorgungsunternehmen in einem Netzgebiet, das die meisten Haushaltskunden beliefert. In Teilen von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt (Netzgebiet Spree-Niederlausitz) ist SpreeGas Grundversorgerin für Erdgas.

Ein Grundversorgungsvertrag kommt in der Regel dann mit Haushaltskunden zustande, wenn diese Erdgas aus dem Netz der allgemeinen Versorgung entnehmen und hierfür keinen anderweitigen Erdgasliefervertrag abgeschlossen haben.

Der Gas-Grundversorger ist zugleich auch der Gas-Ersatzversorger. Letzterer springt immer dann für die Erdgaslieferung ein, wenn ein Letztverbraucher im Niederdrucknetz (egal, ob dieser Haushaltskunde ist oder nicht) Erdgas bezieht, ohne dass dieser einem bestimmten Liefervertrag zugeordnet werden kann. Das ist z.B. dann der Fall, wenn Energieversorger insolvent gehen und die Belieferung einstellen oder wenn es zu Verzögerungen beim Lieferantenwechsel kommt. Mit der Ersatzversorgung stellt der Gesetzgeber sicher, dass allen Letztverbrauchern über einen Zeitraum von drei Monaten auch ohne einen Energieliefervertrag Erdgas fürs Heizen und Warmwasser zur Verfügung steht.

3. Gilt der CO₂-Preis auch für die Ökogas-Tarife?

Bei vielen Ökogas-Tarifen muss diese Frage mit ja beantwortet werden, so auch bei Tarifen von SpreeGas mit der Option KlimaPro. Denn viele Ökogas-Tarife in Deutschland funktionieren über Klimaneutralstellung. Das heißt: geliefert wird herkömmliches Erdgas. Versorger kompensieren die CO2-Emissionen des gelieferten Erdgases jedoch über den Erwerb sogenannter Emissionsminderungsberechtigungen (Verified Emission Reductions-VERs). Mit diesen wird dieselbe CO2-Emissionsmenge in Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Dadurch wird das gelieferte Gas dann CO2-frei gestellt. Dies entbindet allerdings nicht von der Pflicht für dieses Gas CO2-Zertifikate nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz – BEHG erwerben zu müssen. Auch bei Lieferung von CO2-neutral gestelltem Erdgas fällt daher der CO2-Preis an.

5. Warum sollte ich bei den hohen Preisen noch die Option KlimaPro abschließen?

Die höheren Preise an den Energiemärkten stehen in keinem Zusammenhang mit dem Umweltschutz und der Reduktion der CO2-Emissionen. Durch die Option KlimaPro werden die CO2-Emissionen des Erdgasverbrauchs durch den Erwerb von Emissionsminderungszertifikaten internationaler Klimaschutzprojekte zu 100 Prozent ausgeglichen. Dadurch können Sie einen aktiven Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität liefern. Bei einem beispielhaften Jahresverbrauch von 9.000 kWh würden Sie bei Wahl der Option 2,25 Euro pro Monat mehr zahlen, was etwa dem Preis einer Tasse Kaffee entspricht.

 

6. Was kann ich persönlich unternehmen, um eine hohe Nachzahlung im nächsten Jahr zur vermeiden?

Bei der Preisanpassung zum 01.05.2022 werden wir Ihre Abschläge nicht automatisch anpassen. Dies erfolgt erst mit der nächsten Jahresrechnung. Wir empfehlen, vorsichtshalber den monatlichen Abschlag bereits ab dem 01.05.2022 um wenige Euro zu erhöhen, wodurch die Gefahr einer hohen Nachzahlung gebannt ist. Den Abschlag können unsere Kunden rund um die Uhr im Service-Portal MEINE SPREEGAS anpassen.

 

6. Muss ich meinen Zähler ablesen oder erhalte ich eine Zwischenrechnung bei einer Preisanpassung?

Sie müssen ihren Zählerstand nicht ablesen. Wenn Sie es wünschen, können sie uns ihren aktuellen Zählerstand selbstverständlich gerne mitteilen.

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