Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen

Die Energiewirtschaft und der Gasmarkt sind ein sehr komplexes Thema. Die uns am häufigsten gestellten Fragen haben wir hier für Sie aufgelistet und beantwortet.

Was bedeutet Grund- und Ersatzversorgung?
Grundversorger
ist das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden vor Ort mit Strom und/oder Gas beliefert.
Grundversorgung ist die Energielieferung des Grundversorgers an Haushaltskunden zu den veröffentlichten Allgemeinen Bedingungen (GasGVV) und Allgemeinen Preisen. Jeder Haushaltkunde hat Anspruch darauf, ohne Mengenbegrenzung grundversorgt zu werden. Ebenso zählen zu grundversorgten Kunden Gewerbekunden mit einem Jahresverbrauch bis 10.000 kWh.
Ersatzversorgung ist die Erdgaslieferung ohne bestehenden Liefervertrag an einen Endkunden. Die Ersatzversorgung wird vom Grundversorger im Niederdrucknetz durchgeführt und endet spätestens drei Monate nach Beginn.

Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Energieversorger?
Bis 2008 hatten Energieversorger teilweise auch ein eigenes Netzgebiet. Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) mussten Energieversorger abhängig von ihrer Unternehmensgröße Handel und Netz voneinander trennen. Ein Netzbetreiber ist für den ordnungsgemäßen Betrieb sowie Wartung und Ausbau eines Energieversorgungsnetzes verantwortlich. Ein Energieversorger ist für die Lieferung der Energie (Erdgas, Strom) an den Letztverbraucher zuständig.

Kann ich von jedem Energieversorger Erdgas beziehen?
Ja, seit der Liberalisierung des Gasmarktes 2005 ist es auch für Erdgasversorger möglich, ihre Produkte in allen Netzgebieten anzubieten. Seit Oktober 2008 nutzt SpreeGas diese Möglichkeit und vertreibt in ausgewählten Netzen (Regionen) das Sonderpreis-Produkt regioBEST.

Was ist ein Grundpreis?
Die von der Heizung (aber auch vom Herd oder anderen Gasgeräten) benötigte installierte Leistung steht rund um die Uhr jeden Tag im Jahr zur Verfügung. Niemand muss sich über Bevorratung und Tankfüllstand Gedanken machen – Erdgas ist immer vorrätig. Dafür wird der Grundpreis gezahlt. Außerdem im Grundpreis enthalten sind fixe Kosten, die an den Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber zu zahlen sind, wie Mess- und Abrechnungsentgelte.

Was ist ein Arbeitspreis?
Der Arbeitspreis ist der Preis pro Energieeinheit (kWh) und enthält die gesetzlich festgelegte Energiesteuer auf Erdgas von 0,55 ct/kWh. Die ermittelten Verbräuche werden mit dem für den jeweiligen Zeitraum gültigen Arbeitspreis multipliziert. Der Arbeitspreis ist abhängig von dem vereinbarten SpreeGas-Produkt und wird in ct/kWh ausgewiesen. Bei Preisänderungen wird er taggenau abgegrenzt.

Wie hoch sind die gesetzlichen Abgaben?
Der Arbeitspreis enthält die gesetzlich festgelegte Energiesteuer auf Erdgas von zurzeit 0,55 ct/kWh. Außerdem enthält der Nettobetrag Ihrer Abrechnung die Netzentgelte, die Konzessionsabgabe sowie die Entgelte für den Messstellenbetrieb, den Messvorgang und die Abrechnung. Alle Beträge werden auf der Verbrauchsabrechnung einzeln ausgewiesen. Auf den Gesamtnettobetrag der Verbrauchsabrechnung wird dann noch die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer von zurzeit 19% erhoben.

Verlangt SpreeGas eine Kaution oder Vorauskasse?
Nein. SpreeGas verlangt für alle Produkt-Angebote keine Kaution oder Vorkasse.

Was ist ein Sonderpreis-Produkt?
Alle Angebote außerhalb der gesetzlichen Grundversorgung, bei denen Sonderkonditionen gelten, werden als Sonderpreis-Produkte bezeichnet. Für diese ist jeweils ein gesonderter Vertragsabschluss erforderlich. Sonderpreis-Produkte von SpreeGas sind SpreeGas | Festpreis12 und SpreeGas | Festpreis24.

Was ist ein Festpreis?
Ein Festpreis ist ein Sonderpreis-Produkt mit einer Preisgarantie für den Grund- und Arbeitspreis (netto vor Steuern und Abgaben) für die vereinbarte Vertragslaufzeit. SpreeGas bietet Ihnen die Produkte SpreeGas | Festpreis12 oder SpreeGas | Festpreis24 an.

Was ist die Erläuterung zur Verbrauchsabrechnung?
Es ist uns wichtig, dass Sie Ihre Verbrauchsabrechnung verstehen. Deshalb finden Sie hier eine "Beispielrechnung" in der alle Angaben, Bestandteile und Berechnungen Punkt für Punkt genau erklärt werden.

Warum ist eine "eingeschränkte" Rechnungszahlung nicht möglich?
In den Medien wird manchmal der Hinweis gegeben, die Jahresrechnungen des Gasversorgungsunternehmens unter Hinweis auf die Unbilligkeit der Gaspreiserhöhung zu kürzen. Von dieser Vorgehensweise können wir nur dringend abraten. Erdgaspreise entsprechen der Billigkeit, wenn sie im Rahmen des Marktüblichen liegen und dem entsprechen, was regelmäßig als Preis für eine vergleichbare Leistung verlangt wird. Die von uns seit dem 01.10.2004 vorgenommenen Preiserhöhungen entsprechen somit der Billigkeit. SpreeGas hat lediglich die entsprechend gestiegenen Einkaufskonditionen zu einem Teil an die Kunden weitergegeben. Sollten Kunden trotzdem die Jahresrechnung kürzen, müssen sie sich bewusst sein, dass sie damit gegen den bestehenden Gasliefervertrag verstoßen. Mahnungen und gerichtliche Schritte müssen hier im Zuge der Gleichbehandlung unserer Kunden die Folge sein.

Sind Einschränkungen bei SEPA-Lastschriftmandaten (Einzugsermächtigungen) möglich?
Nein. Wir nutzen nur SEPA-Lastschriftmandate (Einzugsermächtigungen) ohne Einschränkungen. Kunden, die uns zuvor erteilte SEPA-Lastschriftmandate (Einzugsermächtigungen) auf den Einzug von Rechnungsbeträgen mit Preisen vor der Preiserhöhung bzw. mit einem nur geringen Aufschlag eingeschränkt haben, mussten wir mitteilen, dass wir davon keinen Gebrauch machen werden. Dabei ist zu beachten, dass die Erteilung eines uneingeschränkten SEPA-Lastschriftmandats (Einzugsermächtigung) für einige SpreeGas-Produkte Bestandteil der Vertragsbedingungen ist. Wer das SEPA-Lastschriftmandat (Einzugsermächtigung) nicht uneingeschränkt erteilen möchte, erhält von uns Überweisungsträger, kann aber auch unseren Online-Service im Internet nutzen.

Wie und warum werden Abschlagszahlungen berechnet?
Da nur einmal im Jahr eine Rechnung gestellt wird, sind für den laufenden Verbrauch Abschläge zu zahlen. SpreeGas ermittelt anhand des Vorjahresverbrauches, des langjährigen Mittels der Temperaturen (Normjahr) und der aktuellen Preisstellung die Abschlagsbeträge für das laufende Jahr. Bei Neukunden werden für die jeweils installierte Nennleistung übliche Verbräuche herangezogen. Der individuelle Verbrauch kann hiervon natürlich abweichen z. B. durch Leerstand. Es genügt ein Anruf bei unserer Abrechnung, wir überprüfen die Abschlagshöhe und nehmen eine Anpassung auf der Grundlage des aktuellen Verbrauches vor. Bitte halten Sie dafür Ihren aktuellen Zählerstand parat. Ziel der Abschlagsermittlung ist, dass der Rechnungsendbetrag der Jahresrechnung weitestgehend ausgeglichen ist.

In welchem Rhythmus kann ich meine Abschläge zahlen?
Für den Gasverbrauch sind monatliche Abschlagszahlungen zu leisten, die dann bei der Jahresverbrauchsrechnung verrechnet werden. Die Termine und die Höhe der neuen Abschlagszahlungen sind immer für das Folgejahr festgelegt und werden Ihnen auf der Jahresverbrauchsrechnung mitgeteilt. Der zuletzt ermittelte Verbrauch und die aktuell gültigen Preise werden bei der Neuberechnung der Abschlagshöhe berücksichtigt.

HINWEIS
Kunden in der Grundversorgung, die Erdgas ausschließlich zum Kochen nutzen, zahlen ihre Abschläge in einem 2-Monats-Rhythmus.

Warum wurde der Umrechnungsfaktor durch z-Zahl und Brennwert ersetzt?
Um die Gasabrechnung für Verbraucher verständlicher zu machen, wurde die Angabe „Umrechnungsfaktor“ durch die Angaben z-Zahl und Brennwert (kWh/m3 ersetzt. Der bisher ausgewiesene Umrechnungsfaktor wurde aus eben diesen beiden Werten (z-Zahl und Brennwert) errechnet. Der Verbrauch (abgerechnet in Wärmeeinheiten kWh) ergibt sich dann aus der Multiplikation der Differenz (Verbrauch in m3 – ermittelt durch den Zählerstand am Anfang und Ende der Ablesung) mit der z-Zahl und dem Brennwert. Diese Umrechnung ist notwendig, um den Gasverbrauch nicht in Kubikmetern sondern in thermischer Energie (kWh) zu ermitteln. Die z-Zahl berücksichtigt Gastemperatur und Gasdruck, die abhängig von der geografischen Lage des Verbrauchsortes sind. Der Brennwert beschreibt den Energiegehalt, der in einem Normkubikmeter Gas enthalten ist. Er wird an den Übergabestationen des zuständigen Netzbetreibers gemessen. Der gewichtete Mittelwert dieser Brennwerte wird dann zur thermischen Umrechnung herangezogen.

Wie oft erhalte ich eine Rechnung?
Sie erhalten eine Jahresrechnung (nach der Ablesung zum 30.09.) in der Regel Ende Oktober. Bei Preisänderungen erfolgt keine Ablesung durch SpreeGas. Wenn Sie möchten, können Sie aber auch selbst den Zählerstand ablesen und uns diesen mitteilen.

Was ist ein Abrechnungszeitraum?
Der Zeitraum für Ihren abgerechneten Verbrauch. Bei Änderungen von Preisen, Steuern und Abgaben oder von Ihnen mitgeteilten Zwischenzählerständen werden entsprechend mehrere Abrechnungszeiträume aufgeführt. Wenn Sie uns bei Preisänderungen keinen Zählerstand mitgeteilt haben, werden die Verbräuche für die einzelnen Zeiträume vom Abrechnungssystem rechnerisch ermittelt. Haben Sie uns den Zählerstand mitgeteilt, so wird dieser bei Plausibilität selbstverständlich verwendet.

Wann und durch wen erfolgt eine Zählerablesung?
Die Erdgasverbrauchsmenge wird mit einer jährlichen Ablesung zum 30.09. durch den Netzbetreiber festgestellt. Sie erhalten dazu eine Ablesekarte. Sie können uns aber auch Ihren Zählerstand einfach online über das Internet mitteilen.

Was habe ich bei Einzug/Umzug/Auszug zu tun?
Einzug (Anmeldung):
Teilen Sie uns schriftlich die Daten für die neue Verbrauchsstelle mit: Ihren Namen und Anschrift, den Namen und die Anschrift des Hauseigentümers, Datum der Wohnungsübernahme, Gaszähler-Nummer und den Zählerstand bei Übernahme.

Umzug:
Teilen Sie uns schriftlich Ihre Vertragskontonummer sowie die Daten für die alte und neue Verbrauchsstelle mit.

  • Für die alte Verbrauchsstelle: Ihren Namen und Anschrift, Namen und die Anschrift des Hauseigentümers, Datum der Wohnungsübergabe, Gaszähler-Nummer und den Zählerstand bei Übergabe.
  • Für die neue Verbrauchsstelle: Anschrift des Hauseigentümers, Datum der Wohnungsübernahme, Gaszähler-Nummer und den Zählerstand bei Übernahme.

Auszug (Abmeldung):
Teilen Sie uns schriftlich Ihre Vertragskontonummer, die Daten für die Verbrauchsstelle und Ihre neue Anschrift mit:
Ihren Namen und Anschrift, den Namen und die Anschrift des Hauseigentümers, Datum der Wohnungsübergabe, Gaszähler-Nummer und den Zählerstand bei Übergabe sowie Ihre neue Anschrift zum Versenden der Endabrechnung.

HINWEISE
Ihren Ein-/Um- oder Auszug können Sie uns auch persönlich in unseren Kundenbüros mitteilen. Ganz einfach geht es auch online. Auf unserer Internetseite haben wir alle 3 Formulare für Sie bereitgestellt.

Kann ich einen abgeschlossenen Vertrag übertragen?
Die Übertragung eines abgeschlossenen Vertrages mit SpreeGas an eine andere Person (z.B. den Nachmieter) ist nicht möglich. Es muss auf jeden Fall ein neuer Vertrag abgeschlossen werden.

Was muss ich bei einem Vertragsabschluss berücksichtigen?
Jeder Vertragsabschluss muss in Textform vom Versorger bestätigt werden. Je nach SpreeGas-Produkt hat der Vertrag unterschiedliche Laufzeiten und Kündigungsfristen. Weitere Informationen finden Sie unter Erläuterungen und Hinweise sowie der GasGVV.

Kann der vereinbarte Preis Schwankungen unterliegen?
Ja. Aufgrund von Preisschwankungen auf dem Gasmarkt kann es zu Preisanpassungen kommen. Über Preisänderungen werden Sie schriftlich 6 Wochen vorher informiert. Mit unseren Festpreis-Produkten erhalten Sie eine Preisgarantie für den Grund- und Arbeitspreis und sind von Marktschwankungen unabhängig. Jedoch kann es innerhalb der Preisgarantie zu Änderungen von staatlichen Steuern und sonstigen Abgaben kommen.

Welche Laufzeit hat ein Vertrag?
Die Vertragslaufzeit für die Grundversorgung ist unbegrenzt. Bei Sonderpreisprodukten gelten die Regelungen entsprechend dem abgeschlossenen Gaslieferungsvertrag.

Was ist die GasGVV?
Die GasGVV (Gasgrundversorgungsverordnung) ist die Verordnung über „Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz“. In ihr sind die allgemeinen Regelungen für die Versorgung, die Aufgaben und Rechte des Grundversorgers, die Abrechnung der Energielieferung sowie die Beendigung des Grundversorgungsverhältnisses festgelegt. Weitere Regelungen finden Sie in den jeweils gültigen Ergänzenden Bedingungen von SpreeGas zur GasGVV.

Wie kann ich zu SpreeGas wechseln?
Der Wechsel zu SpreeGas ist ganz einfach:
1. Den Vertrag für das gewünschte SpreeGas-Produkt anfordern (telefonisch, schriftlich oder online* unter spreegas.de).
2. Den Vertrag für das gewünschte Produkt senden wir Ihnen dann zu.
3. Sie schicken SpreeGas den Vertrag unterschrieben zurück.
4. Die Abmeldung bei Ihrem aktuellen Erdgasversorger und alle weiteren Formalitäten erledigt SpreeGas dann selbstverständlich kostenlos für Sie.

HINWEIS* Die Anträge für alle SpreeGas-Produkte können Sie natürlich auch ganz einfach im Internet ausfüllen: Online-Service/Erdgas bestellen. Über die praktische PLZ-Abfrage erfahren Sie sofort, welche SpreeGas-Produkte in Ihrer Region verfügbar sind. Der zugesandte Vertrag ist mit den wichtigsten Daten ausgefüllt. Falls Sie bei Ihrem bisherigen Versorger bereits selbst gekündigt haben, teilen Sie uns dies bitte unbedingt mit.

Wie lange dauert der Wechsel?
Ab April 2012 sind Netzbetreiber und Energieversorger durch neue Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) dazu verpflichtet, den Wechselvorgang innerhalb einer 3-Wochen-Frist zu bearbeiten. Der tatsächliche Lieferbeginn hängt von der jeweiligen Kündigungsfrist bei Ihrem bisherigen Versorger ab.

Entstehen Kosten für mich? – Was ist mit geleisteten Abschlägen?
Nein, der Wechsel zu SpreeGas ist für Sie kostenfrei. Es fallen auch keine Gebühren oder sonstigen Verwaltungskosten an. Eventuell zu viel geleistete Abschlagszahlungen erhalten Sie von Ihrem bisherigen Versorger zurück. Er wird die geleisteten Zahlungen mit dem tatsächlichen Verbrauch (Endzählerstand) abgleichen und Ihnen eine entsprechende Schlussrechnung schicken. Der Vertrag mit SpreeGas beginnt mit einem neuen Zählerstand, der dem Endzählerstand ihres bisherigen Versorgers entspricht.

Sind technische Umbauten erforderlich?
Nein, da SpreeGas die bestehenden technischen Anlagen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung übernimmt, müssen weder Ihr Netzbetreiber noch SpreeGas irgendwelche technischen Arbeiten bei Ihnen zu Hause durchführen. Der Gaszähler bleibt nach wie vor Eigentum Ihres Netzbetreibers.

Kann es während des Wechsels zur Unterbrechung der Versorgung kommen?
Nein, aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (GasGVV) werden Sie in jedem Fall unterbrechungsfrei mit Gas beliefert. Ihr Grundversorger ist dazu gesetzlich verpflichtet.

Welche Kündigungsfristen muss ich bei meinem bisherigen Versorger beachten?
Bei einem laufenden Vertrag gilt die vereinbarte Kündigungsfrist laut abgeschlossenem Gasliefervertrag. Der Grundversorgungsvertrag kann mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform. Der Grundversorger soll eine Kündigung des Kunden unverzüglich nach Eingang in Textform bestätigen. Außerdem darf der Grundversorger keine gesonderten Entgelte für den Fall einer Kündigung des Vertrages, insbesondere wegen eines Wechsels des Lieferanten, verlangen.

Welche Kündigungsfristen muss ich beachten?
Ein Grundversorgungsvertrag kann mit einer Frist von einem Monat auf das Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Bei einem laufenden Vertrag für ein Sonderpreisprodukt gilt die vereinbarte Kündigungsfrist laut abgeschlossenem Gasliefervertrag. Ausnahmen: Innerhalb der Laufzeit können Sie bei einem Umzug Ihren Vertrag mit zweiwöchiger Frist auf das Ende eines Kalendermonats kündigen. Außerdem haben Sie innerhalb der Laufzeit ein Sonderkündigungsrecht bei Preisanpassungen sowie bei einer Änderung der Ergänzenden Bedingungen von SpreeGas zur GasGVV. Dann können Sie den Vertrag mit einer Frist von einem Monat auf das Ende des der Änderungsmitteilung folgenden Kalendermonats kündigen.

Wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht bei meinem bisherigen Versorger?
Im Falle einer Änderung der Allgemeinen Preise oder Ergänzenden Bedingungen haben Sie das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen zu kündigen. Der bisheriger Versorger muss Sie mindestens sechs Wochen vor in Kraft treten der Änderungen informieren.

Muss ich meinen bisherigen Versorger selbst kündigen?
Nein, die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger und die Anmeldung des Wechsels beim Netzbetreiber übernimmt selbstverständlich SpreeGas für Sie. Sollten Sie jedoch bereits vor der Antragsstellung bei SpreeGas selbst bei Ihrem bisherigen Gas-Versorger gekündigt haben, sollten Sie uns das unverzüglich mitteilen.

Was ist der SpreeGas-Ruf?
Das ist Unsere kostenlose Servicerufnummer (Hotline). Sie können uns unter dem SpreeGas-Ruf 0800 78 22 78 0 rund um die Uhr 365 Tage im Jahr erreichen. Wir haben immer ein offenes Ohr für Ihre Fragen und bearbeiten Ihr Anliegen schnellstmöglich.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen haben?
Auf Rechnungen oder Schreiben von SpreeGas ist Ihr Ansprechpartner immer vermerkt. Auf unserer Homepage können Sie die Ansprechpartner-Suche nutzen und über die Eingabe Ihrer Postleitzahl schnell den richtigen Ansprechpartner finden. Außerdem finden Sie in der Rubrik Unternehmen/Ansprechpartner eine detaillierte Auflistung aller Ansprechpartner nach Abteilungen. Natürlich können Sie sich auch jederzeit an den SpreeGas-Ruf 0800 78 22 78 0 wenden.

Was ist ein SpreeGas-Kundenbüro und wo finde ich es?
SpreeGas steht für regionale Nähe und hilfreichen Service. Vor Ort beraten wir Sie gern zu unseren Produkten und Preisen sowie den Themen Energieeffizienz, Förderungen und Hausanschluss. Unsere Mitarbeiter sind in den Kundenbüros in Lauchhammer, Lauta und Werben für Sie da. Eine Übersicht mit allen Ansprechpartnern und den Kontaktdaten finden Sie hier. Selbstverständlich können Sie auch einen Termin bei Ihnen zu Hause vereinbaren.

Wo und wie erreiche ich einen Ansprechpartner für technische Fragen?
Aufgrund der gesetzlich notwendig gewordenen Trennung (Unbundling) von Netzbetrieb und Vertrieb hat SpreeGas ab dem 01.01.2013 ihr Erdgasnetz an die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG verpachtet. Die NBB ist seitdem als Netzbetreiber auch zuständig für alle technischen und baulichen Aspekte rund um die Errichtung und Anmeldung von Gasanlagen. Die technischen Ansprechpartner der NBB finden Sie hier >

Was ist die SpreeGas-Beschwerdestelle?
Wir sind bei Problemen rund um Ihre Energielieferung immer für Sie da. Das gilt auch für Beschwerden. Unsere Beschwerdestelle kümmert sich um Ihr Anliegen und bietet Ihnen gern Lösungen an. Alle Infos dazu sowie die Kontaktdaten des Verbraucherservice der Bundesnetzagentur und der Schlichtungsstelle Energie e. V. finden Sie hier.

Was ist die Schlichtungsstelle Energie?
Die Schlichtungsstelle Energie ist vom Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als zentrale Schlichtungsstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen Energieversorgungsunternehmen und Verbrauchern anerkannt. Sie wird gemeinsam getragen von den Verbänden der Energiewirtschaft und dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Zur Beilegung von Streitigkeiten kann ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle Energie beantragt werden. Voraussetzung dafür ist, dass vorher die Beschwerdestelle unseres Unternehmens angerufen und keine beidseitig zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Hier die komplette Adresse:

Schlichtungsstelle Energie e. V.
Friedrichstraße 133 | 10117 Berlin
Telefon: 030 2757240-0 | Telefax: 030 2757240-69
Internet: www.schlichtungsstelle-energie.de
E-Mail: info@remove-this.schlichtungsstelle-energie.de

Welche Förderungen bietet SpreeGas?
Ob bei Neubau oder Modernisierung, wir unterstützen Sie mit unserem Ein-/Umsteiger-Angebot beim Einbau einer modernen Erdgas-Heizung (mit oder ohne Solarthermie) sowie bei der Umstellung Ihrer alten Öl- oder Kohle-Heizung auf Erdgas. Darüber hinaus fördern wir den Kauf von Erdgas-Haushaltsgeräten sowie die Neuanschaffung eines Erdgas-Fahrzeuges oder die Nachrüstung eines Benziners. Unsere Förderangebote im Überblick:

Außerdem bieten wir Ihnen eine günstige Finanzierung für den Kauf einer neuen Heizungsanlage (Effektivzins 2,5 %).

Wie beantrage ich einen Förderzuschuss bei SpreeGas?
Für die Geräteförderung und das Ein-/Umsteiger-Angebot müssen Sie den entsprechenden Förderantrag von SpreeGas ausfüllen und einreichen. Für die Förderung eines Erdgas-Fahrzeuges reicht auch ein formloser Antrag mit einer Kopie der Zulassung. Die Antragsformulare erhalten Sie von Ihrem bekannten Ansprechpartner, unserer Marketingabteilung, beim SpreeGas-Ruf oder in Ihrer SpreeGas-Vertriebsstelle. Natürlich können Sie die Anträge unter Förderung beantragen auch ganz einfach online stellen.

Welche staatlichen Förderangebote gibt es?
Neben den SpreeGas-Förderangeboten für mehr Energieeffizienz mit Erdgas lassen sich oft auch staatliche Förderungen, zum Beispiel das Programm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW-Förderbank, nutzen. Die Förderungen und Bedingungen werden öfter angepasst. Einen aktuellen Leitfaden finden Sie hier.

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Mehr über die Vorteile von Erdgas auch unter www.erdgas.info.

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